Lichtkontrolle passend zum Raum
Für sonnenexponierte Verglasungen kommen unterschiedliche Folien zur Verringerung von Blendung und einfallender Sonnenenergie infrage. Lichtdurchlässigkeit, Farbe und Reflexion unterscheiden sich je nach Produktserie. Die Auswahl erfolgt anhand echter Muster und technischer Produktdaten.
Zuerst Glas und Fassade prüfen
Einfach-, Doppel- und beschichtete Verglasungen können unterschiedliche Folien erfordern. Glasart, Abmessungen, Zustand und Ausrichtung werden vor der Montage bewertet. Innen- oder Außenmontage richten sich nach der Verträglichkeit von Glas und Folie sowie den Herstellervorgaben.
Sichtschutz hängt vom Licht ab
Der Sichtschutzeffekt reflektierender Folien verändert sich mit der Beleuchtung innen und außen. Ist es nachts innen heller, bleibt der tagsüber erzielte Sichtschutz möglicherweise nicht erhalten. Für dauerhafte Sichtabschirmung können Dekor- oder Milchglasfolien gesondert geprüft werden.
Aufmaß, Montage und Pflege
Nach Festlegung von Fläche und Maßen wird das Glas vorbereitet, die Folie montiert und die Randverarbeitung geprüft. Zeitpunkt der ersten Reinigung und geeignete Reinigungsmittel werden entsprechend den Pflegehinweisen des gewählten Produkts erläutert.
Häufig gestellte Fragen
Lässt sich Gebäudefensterfolie auf jedem Glas anbringen?
Die Produktauswahl hängt von Glasart und Zustand ab. Doppel-, beschichtete und Spezialverglasungen erfordern eine Verträglichkeitsprüfung. Ohne Eignungsprüfung wird kein Produkt empfohlen.
Bietet Fensterfolie auch nachts Sichtschutz?
Bei reflektierenden Folien hängt der Sichtschutz vom Verhältnis der Innen- zur Außenbeleuchtung ab. Ein hellerer Innenraum kann nachts einsehbar sein. Für anhaltenden Sichtschutz kommen Milchglas- oder Dekorfolien infrage.
Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?
Glasmaße, Einbauort, Glasart und Ihre Erwartungen sind ein guter Ausgangspunkt. Der endgültige Umfang und das Produkt werden anhand dieser Angaben und einer gegebenenfalls erforderlichen Oberflächenprüfung bestimmt.

